Staatsbürger Deutschlands benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass (weinrot, kein vorläufiger, grüner Reisepass), der noch mindestens sechs Monate über das geplante Rückreisedatum hinaus gültig sein muss.
Reisepässe, die nach dem 25. Oktober 2005 ausgestellt wurden, müssen über ein digitales Lichtbild verfügen. Die Bordeauxfarbenen maschinenlesbaren deutschen Reisepässe (Europapässe) erfüllen dieses Kriterium bereits und berechtigen weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit zur visafreien Einreise in die USA.
Vor dem 26.10.2006 ausgestellte Reisepässe, die keine biometrischen Daten enthalten, werden weiterhin akzeptiert. Alle Pässe, die nach dem 26.10.2006 ausgestellt wurden, müssen den neuen biometrischen Auflagen folgen.
Gegenwärtig wird die Einreise in die USA durch ein elektronisches Reisegenehmigungssystems (VISA Waiver-Programm) geregelt, wobei online ein Antrag gestellt werden muss. Diese ESTA-Anmeldung nimmt Eberhardt Travel für Sie vor. Zusätzlich werden Sie in den USA an einer Einreisestelle von einem Beamten der Zoll- und Grenzschutzbehörde überprüft.
Tipp: Es ist stets sinnvoll, vor der Reise Kopien wichtiger Dokumente (Pass, Flugschein, Kreditkarte etc.) anzufertigen. Dies erleichtert und beschleunigt bei Verlust die Beschaffung von Ersatzdokumenten.
Bei der Einreise in die USA wird Ihr Fingerabdruck genommen sowie ein digitales Bild gemacht.
Bitte beachten Sie, dass die Einfuhr von tierischen und pflanzlichen Produkten in die USA verboten ist.
"Tip" heißt auf Deutsch Trinkgeld. In der Regel sind Trinkgelder und Steuern im Preis nie inbegriffen. In Restaurants ist es üblich, 18% (ohne Steuern) des Rechnungbetrages liegenzulassen.
Alle Dienstleistungen werden in USA mit einem Trinkgeld (tip, gratuity) vergolten. Bedienungsgelder sind in Restaurants in der Regel nicht im Preis inbegriffen. Deshalb ist es üblich, in Restaurants oder Taxis ca. 15 % des Preises als Trinkgeld zu geben, zumal dies oft den alleinigen Verdienst der Bedienung ausmacht. Für das Tragen eines Gepäckstückes ist im allgemeinen 1 US-$ angemessen. Zimmermädchen erwarten bei mehrtägigem Aufenthalt ca. 5 US-$.
Busfahrer und örtliche Reiseleiter leben teilweise vom Trinkgeld ihrer Reisegäste. Unsere Empfehlung sind deshalb: 2 US-$ pro Tag und Person für Ihren Busfahrer und 4 US-$ pro Tag und Person für Ihren Reiseleiter.
Tipp: Bevor Sie im Restaurant Ihre Rechnung bezahlen, achten Sie auf eventuelle Beträge die als tip oder gratuity gekennzeichnet sind. In diesen Fällen wurde das Trinkgeld bereits auf den Rechnungsbetrag aufgerechnet und muss nicht zusätzlich bezahlt werden. Nichtsdestotrotz stellt das Trinkgeld eine freiwillige Zahlung dar, die Sie nur dann leisten sollten, wenn Sie mit dem Service zufrieden waren.
In den USA wird nicht wie in Europa das metrische System benutzt, sondern 'inch', 'mile', 'gallon' und 'pound':
LÄNGENMAßE
1 inch (in.) = 2,54 cm
1 foot (ft.) = 0,35 m
1 yard (yd.) = 0,9 m
1 mile = 1,6 km
Zeitverschiebung: Westküste-USA (Californien)- 9 Stunden; Utah, Nevada - 8 Stunden;
In USA steht „am" (ante meridiem, vormittags/z.B. 9 am = 09.00 Uhr) oder „pm" (post meridiem, nachmittags/z.B. 9pm = 21.00 Uhr) hinter der Zeitangabe.
Tipp: Übersetzen Sie „am" einfach mit „am morgen". An die Zeitverschiebung gewöhnen Sie sich am besten, wenn Sie sofort nach Ankunft die amerikanische Zeit einstellen und sich direkt an diese gewöhnen. Gedanken wie „jetzt ist es gerade ... Uhr in Deutschland" sollten Sie vermeiden. In den ersten Tagen sollten Sie darüber hinaus versuchen, spät zu Bett zu gehen, da Sie ansonsten mitten in der Nacht aufwachen werden.
Landessprache ist Englisch. Im Südwesten der USA leben viele Hispanics, weshalb vielfach auch Spanisch gesprochen wird.
Strom ist in den USA Wechselstrom von 110 Volt.
Weiterhin ist zu beachten, dass die Frequenz im Gegensatz zu Deutschland (50Hz) bei 60 Hertz liegt.
Sie müssen also Ihre Geräte auf 110 Volt Spannung einstellen können oder einen Transformator benutzen.
Da amerikanische Steckdosen anders sind als unsere, benötigen Sie noch einen Zwischenstecker (Adapter), den Sie sich am besten schon vor Ihrer Abreise besorgen sollten.
In den USA sind diese Stecker in bestimmten Geschäften in der Abteilung 'Appliances' erhältlich.
Postkarten und Briefe sind (per Luftpost/airmail) nach Deutschland ca. 5-10 Tage unterwegs. Entsprechende Briefmarken kosten US-$ 0.50/0.60 und sind auf Postämtern erhältlich. Die meisten Postämter sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.
Vorwahl von den USA nach Deutschland: 01149
Ein Dreiminutenferngespräch kostet 5 US-$ aufwärts je nach Tageszeit im Hotel. Mit Telefonkarten kann man bis zu einer Stunde für ca. 5 € telefonieren.
Möchten Sie nach Hause telefonieren und der amerikanische Telefonapparat will nicht unbedingt, wie Sie wollen, kontaktieren Sie den Operator ("O"). Er hilft Ihnen gerne weiter und bedankt sich anschließend, dass Sie seine Telefongesellschaft berücksichtigt haben.
Wenn sich bei der gewählten Nummer die gewünschte Person nicht sofort meldet, empfiehlt es sich nach 6 mal Läuten aufzuhängen, da es möglich ist, dass der Hoteloperator ihre Rechnung belastet ohne dass ein Gespräch stattfand.
Hotels verlangen oft zusätzlich zu den effektiven Telefongebühren einen Zuschlag (bis zu 50 %!) für Telefongespräche.
Es gibt auch für Telefongespräche eine Kreditkarte, z.B. die AT&T Telephone Card. Sie ist auch in Europa erhältlich. Man garantiert mit seiner Kreditkarte; die Telefonkarte als solche ist gratis. Die Gespräche werden direkt auf die Kreditkarte abgerechnet.
Hat man zu wenig Kleingeld, um ein Gespräch zu bezahlen, besteht die Möglichkeit eines "collect call". Man gibt dem Operator den Collect Call Wunsch an, dann wird der Gesprächsempfänger belastet.
Die amerikanische Währung der Dollar (US-$) schwankt sehr stark. Aktuell ist der 1 USD = 0,78 € (Stand: 20.08.2010).
Die Stückelung des US-$ ist wie folgt: 100 Cent = 1 Dollar. Im Umlauf sind 1 Cent- (penny), 5 Cent- (nickel), 10 Cent- (dime) und 25 Cent- (quarter) Stücke. Banknoten gibt es zu 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 US-$. Alle Banknoten sind grün und haben die gleiche Größe!
Man sollte über ausreichend „Kleingeld" in Form von kleineren Scheinen verfügen.
Sie werden für Trinkgeld (Gepäckträger, Zimmermädchen, Taxifahrer) immer wieder 1-Dollar Noten brauchen, 5-,10- & 20-Dollar Noten werden überall angenommen, während bei 50-Dollar Noten Skepsis gezeigt wird, 100-Dollar werden vielmals gar nicht angenommen, da es zu viele Fälschungen gibt.
Der Euro ist als Zahlungsmittel in den USA größtenteils nicht akzeptiert.
Die USA wird auch als „Land der Kreditkarten" bezeichnet. Diese werden überall akzeptiert. Neben dem Bargeld sind Kreditkarten ein sehr übliches und weit verbreitetes Zahlungsmittel.
Änderungen vorbehalten. Stand 8/2010
Die Temperaturangaben in den USA erfolgen nicht wie bei uns in Celsius, sondern in Fahrenheit.
Diese Einheit in Celsius umzurechnen ist nicht ganz einfach: x Grad Fahrenheit = (5:9) mal (x-32)= °C
Klima im Mai:
- Los Angeles: ca. 15 - 20 ° C, trocken und sonnig
- Las Vegas: sonnig und warm, bis 27 ° C möglich
- Nationalparks: trocken und warm, bis 25 ° C
- San Francisco: Durchschnittstemperatur 15 ° C, relativ trocken
Während des Fluges ist bequeme, locker sitzende Kleidung am günstigsten. Bitte beachten Sie, Ihre Schuhe im Flugzeug auszuziehen und stattdessen während des Fluges ein zusätzlich mitgebrachtes Paar (dicke) Socken zu tragen.
Aufgrund der angenehmen Temperaturen empfiehlt sich während der Rundreise leichte und luftige Kleidung aus Naturfasern, ebenso wie eine dünne Jacke.
Wegen der z.T. sehr starken Sonneneinstrahlung sind Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutz unerlässlich. Für die kühleren Abendstunden ist es jedoch auch ratsam sich einen Pullover oder eine Jacke mitzunehmen. Zum Laufen insbesondere durch die Canyons und Nationalparks sind feste und strapazierfähige Schuhe zu empfehlen.
Alle gängigen Filme und Fotomaterial sind in den USA erhältlich, aber generell etwas teurer als in Deutschland. Darum empfehlen wir, genügend Fotomaterial mit auf die Reise zu nehmen. Aufgrund unterschiedlicher Wetter- bzw. Lichtverhältnisse empfehlen wir eine Mischung von Filmen unterschiedlicher Lichtempfindlichkeiten (zwischen 100 und 400 ASA).
Wie überall auf der Welt dürfen auch in USA keine Aufnahmen von militärischen Einrichtungen gemacht werden. Wenn Sie einen Indianer fotografieren möchten, bitten Sie vorher unbedingt um Erlaubnis.
Erlaubt ist bei der Fluggesellschaft ein Reisegepäckstück pro Person mit je maximal 23 kg insgesamt. Als Handgepäck dürfen maximal 5 - 8 kg mitgenommen werden.
Bitte beachten Sie, dass Ihre Koffer während des Fluges unverschlossen sind. Seit dem 01.10.04 ist es den Zollbeamten gesetzlich in den USA erlaubt, verschlossene Koffer bei der Einfuhr aufzubrechen.
Bitte beachten Sie nochmals:
- keine Flüssigkeiten im Handgepäck, sowie
- keine spitzen Gegenstände, Feuerzeuge, Messer usw. im Handgepäck aufzubewahren.
Strenge Sicherheitsbestimmungen:
- keine Lebensmittel in aufgegebenem Gepäck
- nicht "überpacken"
- Schuhe nach oben in den Koffer
- Persönliche Gegenstände in Klarsichtbeutel
- Bücher und Zeitschriften nicht gestapelt in den Koffer, sondern verteilen
- kein Film-Material in den aufgegebenen Koffer
- Geschenke nicht eingepackt mitnehmen
- Scheren, Taschenmesser und andere scharfe Gegenstände nie ins Handgepäck
Leistungen durch Ärzte und Krankenhäuser müssen sofort in bar oder über Kreditkarte bezahlt werden. Zur Erstattung der Kosten ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung zu empfehlen.
Wenn Sie auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen sind, denken Sie bitte daran, diese entsprechend in einer erforderlichen Menge im Handgepäck mit sich zu führen.
Wir empfehlen außerdem, den Beipackzettel getrennt vom Medikament, beispielsweise bei Ihren Personaldokumenten, aufzubewahren. Bei Verlust des Medikaments kann dann vor Ort anhand des auf dem Beipackzettels erläuterten Zusammensetzung ein adäquates Medikament beschaffen werden.
Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung.
Bitte beachten Sie, dass die amerikanische Esskultur nicht mit immer mit unserer zu vergleichen ist. Bitte stellen Sie sich darauf ein.
Das Frühstück ist in den meisten Fällen amerikanisch, also sehr reichhaltig, in manchen Hotels auch nur Kontinental (Beschreibung siehe unten).
Das American Breakfast besteht aus Eiern, Schinken, Speck, Würstchen, Cornflakes (im Amerikanischen: cereals), Saft, Kaffee oder Tee und einem angemessenen Nachtisch wie Kuchen oder ähnlichem.
Natürlich gibt es auch ein Continental Breakfast, das wesentlich weniger Stehvermögen verlangt. Brötchen und Schwarzbrot sind nicht zu haben, dafür Croissants, Muffins, Marmelade, Cornflakes, Pfannkuchen mit und ohne Sirup usw. In manchen Motels z.B. in Moab gibt es nur das kontinentale Frühstück, was eben typisch amerikanisch ist.
Kaffee (coffee) wird unbegrenzt nachgeschenkt.
Das Abendessen wird in vielen Fällen als 3-Gang-Menü serviert und ist vielfältig. In Laughlin und Las Vegas werden Sie sich an einem großen, reichhaltigen Buffet bedienen können.
In Restaurants sollte man sich seinen Platz nicht selbst aussuchen. In den USA gilt: "Wait to be seated", d.h. man wird von einem Host oder einer Hostess an einen Tisch geleitet.
Einkaufsstraßen im europäischen Sinne gibt es nicht, aber wer etwas einkaufen möchte, findet in jeder größeren Stadt mindestens eine „Mall" oder ähnliches, wo sich zumeist mehrere verschiedene Geschäfte unter einem Dach befinden.
Zu beachten ist das viele Waren einer regionalen Verkaufssteuer (Sales Tax) unterliegen, die zwischen 3% und 9% - je nach Bundesstaat - beträgt; diese ist noch auf den ausgezeichneten Preis draufzurechnen. Beachten sollte man ebenfalls die Größenumrechnungen. Die Öffnungszeiten sind wesentlich flexibler als in Deutschland meist Montag bis Samstag von 09:00 - 17:00 Uhr, die „Malls" sind sogar sieben Tage die Woche bis ca. 21:00 Uhr geöffnet.
Souvenirs
In Gebieten mit indianischer Urbevölkerung gibt es indianische Volkskunst; mitunter jedoch industriell Nachgefertigtes im Indian-look.
Der Einkauf von Textilien kann preislich lohnend sein.
Die meisten amerikanischen Nationalparks erheben bei der Einfahrt mit Bus oder PKW Permitgebühren. Der Zugang zu Fuss ohne Permit ist meist möglich.
Die Wege in den amerikanischen Nationalparks sind gepflegt und markiert. In einigen Nationalparks gibt es Wege, die als "difficult" bezeichnet sind und einige schwierige Stellen ohne weitere Sicherung beinhalten. Eberhardt-Travel-Wanderungen führen auf markierten Wegen und Pfaden, die nicht als "difficult" (schwierig) eingestuft sind. Auf griffigem Fels benötigt man dennoch Kondition und Standfestigkeit.
Die Wanderungen haben eine Länge von bis zu 5 Stunden und gehen teilweise durch offenes, sonniges Gelände.
In den Nationalparks gibt es keine Möglichkeiten zum Kauf von Snacks und Getränken.
Wir empfehlen unbedingt die Wanderungen mit hohen Wanderschuhen durchzuführen, da diese neben der Trittsicherheit auch einen gewissen Schutz z.B. vor Bissattacken von Schlangen bieten.
Die Verwendung von Trekkingstöcken ist auf Grund des teilweise felsigen Untergrundes nur bedingt zu empfehlen.